Rund um den Brocken

Ende Juni und wir starten bei 12 Grad am Wanderparkplatz in Ilsenburg, sehr fein, er ist kostenlos. Wir wollen heute auf den Brocken, auch wenn das Wetter sub optimal ist, und für den Hinweg auf den Spuren Heinrich Heines.
Hier geht es dann zu dem Weg auf der Karte.

Die Prinzessin Ilse Quelle, ein altes Quellenhaus was aber vergittert ist, wenn das Wasser aus dem Rohr an der rechten Seite das Quellwasser ist schmeckt sie echt gut.
Immer wieder queren wir den Bachlauf der Ilse und mal fließt sie ruhig dahin, mal gurgelt und rauscht sie heftig, immer aber schießt sie talwärts den Berg hinab, wir dagegen bewegen uns langsam aber sicher hinauf auf den Berg.


Kahlschlag an der Roten Brücke, warum, wieso und weshalb, wir wissen es nicht, aber so bietet die Landschaft den Charakter einer Mondwiese, nun ja, vielleicht wächst es in den nächsten Jahren wieder zu. Wie überhaupt der Weg schon sehr sonnig wäre, kaum noch was vom tiefen Tann vergangener Tage denn ein Großteil der Bäume sind dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen, das muss man mögen und fein finde ich sieht das nicht aus.


Klippensteine im Wald, das findet man hier des öfteren und manchmal könnte man glauben, das der Teufel hier Versteinerungen vorgenommen hätte.


Hoch sind wir schon und unser Blick schweift über den Eckertalstausee so gut es geht in die Ferne, gut zu sehen, das es vom Brocken nicht sehr weit ist bis das Land flach vor einem liegt, bei guter Sicht dürfte rund um den Brocken sehr viel Weite zu sehen sein.


Kolonnenweg und Nebel, die Nebelhexen haben uns gefangen und geleiten uns den Berg hinauf, kalt ist es mit 6 Grad, aber durch den Anstieg merken wir das nicht so arg, lediglich etwas trostlos wirkt der Betonweg so wie er sich dahinziieht und einsam ist er, seid Ilsenburg haben wir erst zwei Pärchen und zwei Radler gesehen.


Brocken Hauptbahnhof, wir hatten einen kleinen Imbiss in der Brocken Gaststädte zu uns genommen, einfach nur um mal zu sehen wie das ist, dabei denke ich mal, bei schönem Wetter ist das wesentlich feiner, drinnen war es doch sehr laut und unruhig und wenn ich mir den Bahnhof hier anschaue, dann haben wir einen leeren Brocken erlebt.


Klasse wie die Brockenbahn dort hinauf schnauft, wie aus einer anderen Zeit, mein Großvater fuhr vermutlich auch schon so auf den Brocken. Ich selber zeieh es vor zu Fuß hinauf tzu gehen, andrerseits würde ich schon gerne mit so einem Dampfzug durch die Landschaft tuckern.


Nicht klasse und das gleich zweimal, was denkt sich der Betreiber des WC Gebäudes dabei es nicht in Schuß zu halten, die Plumpsklos waren in einem Zustand das man sie nicht mehrt benutzen konnte, zumindest das eine was nicht verschlossen war. Gleichzeitig wurde hier über den Borkenkäfer informiert und da muss ich sagen, ein grüner Wald ist mir lieber als so ein abgestorbener Wald.


Überall statt dichtem Tann diese abgestorbenen Bäume, leider muss man sagen, wer im Harz im Wald wandern möchte, der darf es nicht im Nationalpark tun denn der besteht vorwiegend aus kahlen, abgestorbenen Bäumen.


Große Zeter Klippe, was für eine tolle Aussicht und wieder ist die Brockenbahn zu sehen, einfach an Hand ihrer Dampf Schleppe die sich durch die Fragmente des Fichtenwaldes schiebt, Brocken noch immer in Wolken, zumindest zum Teil.


Kein Scherz, da gibt es echt eine Buslinie durch den Wald, richtig mit Haltestellen und allem drum und dran, genmacht für die, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind, eine echt gute Idee.


Noch eine gute Idee, Waldgasthaus Plessenburg und die Einkehr ist schon fast ein Muß, klasse Kaffee, super selbst gebackener Kuchen und eine Besitzerin so freundlich wie man sich das nur wünschen kann, da kehrt man gerne ein.


Blick vom Ilsenstein auf Ilsenburg und auf die geschädigten Wälder drum herum. Von hier oben ist die Welt klein und auch der Blick zurück zum Brocken hat was, für uns bedeutet es das wir bad wieder am Parkplatz sind, lediglich der Abstieg nach Ilsenburg liegt noch vor uns.

 

2 Gedanken zu „Rund um den Brocken“

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