Panorama eine neue und alte Art Weit zu sehen

Panorama, eigentlich mal gedacht für eine totale Sicht, soweit das Auge reicht. Das aber war schon immer schwierig auf ein Foto zu bekommen. Heut zu Tage gibt es Software, die aus mehreren einzelnen Fotos ein großes macht. Dabei erhöht sich der Dynamik Umfang meist erheblich da die Bilder auch unterschiedlich belichtet sein dürfen. Zusätzlich gibt es Software die auch mehrzeilig arbeitet, was zu ganz spannenden Verzerrungen führen kann wenn man die Kamera Schwenks übertreibt. Musste man früher ein Stativ für solche Aufnahmen zwingend haben, so kommt die Pano Software heute auch sehr gut mit Freihand Aufnahmen klar. Ach ja, einen Zusatzfaktor erhält man, Suchbilder, immer schön nach Fehlern suchen, das kann ganz spannend sein, denn nicht immer sieht man die auf Anhieb. Beispiele habe ich unten aufgeführt, nur mit der Größe, da tue ich mich dann schon schwer.


Innenraum der Jesuitenkirche Maria Immaculata in Büren aus drei Reihen zusammen gerechnet, Wirkung wie bei einem extremen Weitwinkel.

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Höxteraner Jakobsweg Etappe 06

Ausgangsbasis dieser Etappe ist ein Parkplatz oberhalb von Schwaney.
Die Etappe als solches finden sie Hier.


Was für eine Aussicht, es ist früher Morgen und der Dunst liegt noch über der Niederung von Schwaney, hier sind die Paragleiter zu Haus und auch Modellflieger kann man dort treffen. So früh allerdings sind wir komplett alleine hier oben.

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Glückliche Schweine

Freiland Schweine, trotz gerade mal 5 Grad und viel Wind, die kleinen Racker waren draußen unterwegs. Ich hatte sie schon von weitem gesehen und eine kurze Unterhaltung mit solch prächtigen Schweinen, die wollte ich mir nicht entgehen lassen. Alle wühlten sie im Acker herum, wäre dort Wasser gewesen, sie hätten sich bestimmt auch noch hinein gestürzt.


Von der Neugier getrieben versammeln sich einige vor mir und als ich mich direkt vor den Zaun hocke kommen sie langsam näher.

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Sürenheide

Sürenheide, ein wirklich netter Ortsteil von Verl, zuletzt wegen der großen Kräne bei der  ortsansässigen Industrie zum Pilgerziel aus ganz Deutschland geworden.


Aber auch die Schinkenstrasse, in aller Eile wurde der Wald an den Grund gelegt, nur es tut sich nichts, natürlich, die Wirtschaftskriese, stimmt ja, wir haben nur noch Geld für Banken. Komisch, wenn ich was von denen will müssen Sicherheiten her.

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Sende

Sende, das war mal eine Gemeinde des Amtes Verl, aber im Zuge „Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Bielefeld (Bielefeld-Gesetz)“, wurde Sende zerrissen, aufgeteilt auf Verl, Schloss Holte-Stukenbrock und Bielefeld. Die alten Bauernschaften liegen allerdings zu einem Großteil in Verl und haben von der Landschaft her einiges zu bieten.

Von Verl durch die Landschaft vom Ölbach und Landerbach zur Dalke und zurück.

Oesterwiehe, wie weit sich das zieht…

Oesterwiehe zieht sich entlang der südlichen Ortsgrenze und ist über Bornholte oder über Kaunitz zu erreichen. Große Teile liegen so nahe an Kaunitz das man nicht so genau weiß was wo anfängt. Spannend, es existiert ein Ortskern, zumindest wenn die Geo Daten richtig sind. Im Angebot, zwei Bushaltestellen, eine Kneipe und eine Bäckerei mit Lebensmittelabteilung. Das gab es früher mal überall, ich erinnere mich noch an A&O Läden, aber heute, da ist alles der mit Blau und Gelb. Seid dem kann man Kinder nicht mehr alleine zum Einkaufen schicken und alte Menschen auch nicht, ohne Auto geht es in den wenigsten Fällen. Ich versuche schon aus Prinzip andere Läden zu nutzen, aber das ist nicht leicht, gar nicht leicht. Laut Schild öffnet der Laden Samstags um 5:00, das sind schon sehr frühe Öffnungszeiten. Ich habe da mal reingeschaut, wie früher, nur die Bömschen Gläser konnte ich nicht sehen.

Wir sind hierher mit einer Wanderung gekommen, von Verl über Bornholte Feld nach Oesterwiehe und zurück; aber sehen Sie selbst, hier geht es zur Wanderung.

Kaunitz, die Kirche und mehr…

Kaunitz hat eine recht alte Geschichte, sie beginnt mit der Kirche die durch den Grafen Wenzel Anton Graf Kaunitz errichtet wurde. Nach und nach wuchs der Ortsteil und hatte zum Schluss einen Bahnhof der TWE. Dieser ist heute das Dorfgemeinschafts-Haus. Kaunitz selber bildet die Außengrenze zu Hövelhof und Schloss Holte. Bornholte und Oesterwiehe liegen zwischen Kaunitz und Verl. Ich kann mich noch erinnern, das dort in der Eierhalle Rock Konzerte stattgefunden haben. Flohmarkt und Hobby Markt dürften da sie regelmäßig stattfinden heute die Menge der Besucher ausmachen. Dann haben die zwischenzeitlich ein gigantisches Verkehrsprojekt, den Kaunitzer Kreisel aber damit nicht genug, sie hatten die falschen Ortstafeln, stand da doch tatsächlich Verl drauf als es zur Stadt wurde. Das aber ging zu weit, also wurde Randale gemacht und tatsächlich, die gehören nicht mehr zur Stadt sondern sind wieder Kaunitz. Mir egal, als Neubürger finde ich das eher belustigend und die Bäume vor der Kirche sehen wie Toten Pfähle aus.

Wir haben Kaunitz zu Fuß erreicht, eine große Runde über Bornholte, Oesterwiehe nach Kaunitz und durch Bornholte zurück nach Verl, aber sehen Sie selbst.

Und natürlich geht hier auch der Eichenweg vorbei: Eichenweg  und Eichenweg zum Zweiten

Bornholte

Bornholte, das ist überall, es zieht sich von Varensell bis Kaunitz immer an Verl entlang. Ortsteile, na ja, Bornholte Bahnhof, weil da hatten die früher mal einen netten Bahnhof, früher, als auf den Schienen noch was los war. Heute nur noch Güterverkehr, dafür steht man zur unpassenden Zeit jetzt im Stau, das nennt sich Verbesserung des Verkehrs. Das sich Bornholte streckt, das sieht man auch schon an den Wanderungen dadurch, mit einer ist das nicht getan.

Verl die Stadt

Der Ortskern von Verl hat das eine oder Andere zu bieten. Er ist gut mit Geschäften versorgt, bei Lebensmitteln etwas einseitig da fast alles zur gleichen Kette gehört, aber auch wer kein Auto hat bekommt in Verl fast Alles. Schulen sind an zentraler Stelle und Turnhallen existieren schon fast im Überfluss. Natürlich darf eine Bibliothek nicht fehlen und auch die Kirche ist an zentraler Stelle vertreten. Das Rathaus glänzt in neuer Pracht und so scheint alles auf die Stadtbildung hin zu arbeiten, denn blos weil man sich Stadt nennen darf ist man noch keine.

Ein paar Impressionen von Verl im Schnee.


Das Rathaus, neu und alt in Harmonie, aber das ist eine reine Geschmacksfrage. Das der sich ändert ist an der alten Kreissparkasse zu sehen, ursprünglich ein Kubus wie der neue Teil des Rathauses wurde daraus vor Zeiten mal durch Ummodeln ein dörfliches Gebäude wie es das alte Rathaus eines war. Was besser zur Stadt passt? Das ist ungewiss, ein Zeitgeist, abhängig von den Entscheidungsträgern.

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Neues, Altes, aber auch Bewährtes, dazu etwas Zeit zum Verweilen…