Höxteraner Jakobsweg 01

Von Höxter nach Dortmund auf den Spuren der Jakobspilgerer. Starten tun wir in Corvey am Kloster wie es denn so vorgesehen ist, aber wenn die Pilgerei immer an der Straße lang geht wie in Höxter, dann steigen wir aus, denn wir bewegen uns gerne an der frischen Luft und nicht im Straßenverkehr. Hier in Corvey startet auch der Weser-Egge Weg und in einigen Teilen hat der eine identische Wegeführung.

Da wir immer wieder zum Auto zurück müssen, suchen wir nach alternativen Rückwegen, die werden bei Gpsies veröffentlicht und hier als Etappen eingelinkt.
Etappe 01
Corvey, früher Kloster, heute Museum und Wohnung des Besitzers, aber auch eine Kirche mit Gottesdienst. An Werktagen ein ruhiger und beschaulicher Ort aber an Wochenenden Pilgerziel von hunderten. Nicht Jakobspilgerer sondern sehen und gesehen werden Gäste die sich alle die Anlage von Außen ansehen möchten. Direkt hier starte der Höxteraner Jakobsweg.
Er startet an der Straße, lang und laut und wir fragen uns, was aus der beschaulichen Straße von früher geworden ist, der Verkehr gleicht einer viel befahrenen Bundesstrasse, wenn pilgern so laut und schmutzig ist frage ich mich welchen Wert das hat.
Höxter ist voll mit Menschen, das liegt sicher am Stadtfest, aber wer die Schilder zum Teil ab geknibbelt hat fragen wir uns schon. Wir machen uns auf den Weg durch die Massen und der arme Pedro ist so gar nicht dafür, aber mir fällt kein andere Weg ein.
Als wir endlich Lütmarsen erreicht haben geht es von der Straße weg, puhhhh, das ist ein ganzer End bis man den Verkehr endlich los ist und die Ruhe und Beschaulichkeit einkehrt an die ich denke wenn ich an das Pilgern denke.
Die Sankt Michaels Kapelle, wunderschön gelegen aber leider zu. Man kann sich die Nase an der Scheibe platt drücken, aber sehen tut der geneigte Gläubige nicht so viel. Dafür ist es unter dem Vordach sehr trocken, was für den Fall der Fälle gut wäre, aber wir sind ja kaum 7 km unterwegs.
Kurze Zeit später erreichen wir eine Fläche die eine Wirkung hat als wären wir auf einem anderen Stern. Es ist hier oben unglaublich schön so das wir Garnichts nach Ovenhausen absteigen möchten, aber weiter geht es, wir haben laut Schild nur noch 2687 km bis zum Ende des Weges vor uns.

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