Die Wetterstation und ihre Technik

Wetterstationen, ein heikles Thema. Wie genau muss sie sein? Was für Sensoren sollen möglich sein? Wie speichert sie die Daten, bzw. tut sie das überhaupt, das ist nämlich nicht selbstverständlich. Überträgt sie per Funk und wenn ja wie oft und wie weit. Alles Fragen, die sich so einstellen und es wird echt teuer, wenn man hier erst im Nachhinein drauf kommt, das man auch noch….
Sehr beliebt auch, sie verfügt über eine serielle Schnittstelle, sehr schön, aber Ihr Rechner nicht, es sei denn sie haben einen etwas älteren.
Ich habe mal hier die bei mir betriebene Wetterstation etwas genauer vorgestellt.

Modell:   TFA 351075 Funk-Wetterstation NEXUS


Hier ist der Außen Sensor für Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu sehen. Ich habe ihn in 1,50 m Höhe an einer Nordwand unter einem Vordach auf Holz montiert. Holz deswegen, weil es die Temperatur schlecht speichert und ich mir somit genauere Werte verspreche. Die Station selber verträgt von diesen Sensoren bis zu 5 Stück. Hat man mehrere von diesen Sensoren, kann man die abgleichen indem man sie neben einander legt und schaut wie hoch die Abweichungen sind. Besser natürlich wenn man ein geeichtes Thermometer zur Hand hat. Weitere Möglichkeit, mittels Software aus zwei Fühlern einen Mittelwert zu berechnen. Die Platzierung gestaltet sich rech schwierig und inzwischen ist der Fühler bereits umgezogen, da er mal zu kalt und mal zu warm anzeigte. Zusätzlich habe ich nur eine Innenhofsituation, was bei Windstille dazu führt das sich alles drum herum aufheizt, halt wie für eine Innenstadt üblich. Zwischenzeitlich ist der Fühler allerdings an den Rand des Innenhofes gewandert und dort hat er sein eigenes Häuschen bekommen, klappt perfekt, ausser die Rolläden sind unten, die sind aus Alu und das schluckt Sendeleistung.


Der Fühler für Wind und Windrichtung, der kleine Schneehaufen blockiert gerade den Solar Kollektor. Montiert ist das Ganze an einer Stahlstange gut 1 Meter über dem Flachdach. Nicht optimal, aber ich kann schlecht einen Mast dafür errichten, so was hatten wir mal, für das Fernsehen als es noch keinen Satteliten gab. Wichtig ist, ihn relativ gut erreichen zu können, die Dinger tendieren zum Einfrieren wenn Schnee drauf taut und dann bei Windstille fest friert. Außerdem steht dort oben auch der Regenmesser, fest geschraubt an einer Wegeplatte mit guten 10 KG, nicht das er sonst vom Sturm Weg geschoben wird. Na ja, Schnee messe ich damit keinen, der Regenmesser ist nicht beheizt, aber das ist nun nicht ganz so tragisch.


Das Schmuckstück, die Anzeige und ganz ehrlich, ich find sie schön. Problematisch das viele Anzeige Möglichkeiten nur über Knopf Kombinationen verändert werden können. Da sie direkt an der USB Schnittstelle des Rechners hängt und natürlich auch eine Software mitgeliefert wird ist es etwas unverständlich, das nicht alle Einstellungen via Software gemacht werden können. Daten Speicherung, das Thema vom Anfang, sie speichert 3000 Messwerte. Das ist wirklich sehr anständig und noch habe ich keinen Nachteil an der Station feststellen können.

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