Falkenburg Weg

Rundwanderweg Falkenburg, ein Weg durch ein traumhaftes Gelände verbunden mit der Hoffnung das die da keinen Nationalpark von machen und alles sperren was nur eben geht, sowas braucht es nun wirklich nicht und bis auf wenige Ausnahmen im Bereich der Naturdenkmäler waren wir fast komplett allein auf dem ganzen Weg und das trotz einer traumhaften Wetterlage.
Hier dann der Weg auf der Karte.


Noch sind hier die Parkplatzflächen leer, was ein echtes Glück ist, denn es ist noch nicht lange her, da waren die hier offiziell an die Damen des Wohnmobil Gewerbes vermietet, da steppte hier der Bär aber dann wurde es denn doch wieder verboten.
Was für ein Blick, die weißen Bäume gegen den knall blauen Himmel, dazu die Sonne und die Windstille hier unten verbunden mit der Einsamkeit, einfach nur echt spitze.


Über solche Wege geht es hier wunderschön dahin und das eine oder andere Mal blitzt die Falkenburg durch das noch lichte Geäst, fein sieht die aus, auch wenn nicht mehr viel davon da zu sein scheint und als wir unten über die Gauseköte ein kurzes Stück müssen wissen wir noch nicht das Steine der Burg dafür verwendet worden sein sollen.


Wenn ich mir den Weg hier rauf so ansehe, weiß ich warum die Feinde die Burg nicht einnehmen konnten. So abseits wie sie liegt ist auch nicht zu erwarten das es im größeren Umfang Touristen geben wird die es hier hoch lockt, es sei denn es gibt hier irgend wann mal einen Panoramaparkplatz. Das aber wird es hoffentlich genau so wenig geben wie einen Nationalpark.


Wir hatten Glück, alle Absperrungen waren offen so dass wir ein klein wenig von der Burg Ruine zu sehen bekamen. Die Aussicht von hier ist einfach nur klasse und man kann nur hoffen, das es hier oben so wundervoll bleibt.


Von der Ruine geht es runter bis an den Hermannsweg auf dem wir nun nach Holzhausen runter steigen. Diese Wiese hier ist ein Traum, aber es ist das erste mal das wir hier ohne Regen hinunter kommen.


Hinter Holzhausen dann der magische Wald, lauter knorrige und verwachsene Bäume stehen dort und selbst das Totholz entwickelt eine märchenhafte Ausstralung.


Die Externsteine grüßen im Sonnenlicht durch die Bäume, was für ein Naturdenkmal, schade das es keine Sonnenwendfeiern mehr gibt, dieses bunte Völkchen hatte immer wieder was.


Hier stimmt das mir der Einsamkeit nun nicht mehr, im Gegenteil, es wälzen sich wahre Schlangen von Menschen die Steine rauf und auf den zugänglichen Plattformen kann man sie fast schon stapeln.

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